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Das Funktionsprinzip des neuen PVL-X-System, einer Feuerwehrschutzschaltung von Spelsberg. (Bild: Spelsberg)

Branche | Markt 2014-01-14T00:00:00Z Schutzschaltung für Photovoltaik-Anlagen

Mit dem PVL-X-System erweitert die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG ihr Sortiment um eine Feuerwehrschutzschaltung. Die neue fernbedienbare Feuerwehrschutzschaltung besteht aus der PVLS- Box mit einem motorbetriebenen DC-Lasttrennschalter und einer Bedieneinheit (PVLE-Box).

März 2013. Durch beschädigte Leitungen, insbesondere in Verbindung mit Löschwasser, besteht für die Einsatzkräfte und Gebäudenutzer die Gefahr, einen Stromschlag zu erleiden. Auch bei Wartungs- und Reparaturarbeiten ist es sinnvoll, die Leitungen zwischen den PV-Modulen und dem Wechselrichter spannungsfrei schalten zu können.
Mit dem PVL-X-System erweitert die Günther Spelsberg GmbH + Co. KG ihr Sortiment um eine Feuerwehrschutzschaltung. Die neue fernbedienbare Feuerwehrschutzschaltung besteht aus der PVLS- Box mit einem motorbetriebenen DC-Lasttrennschalter und einer Bedieneinheit (PVLE-Box).
 
Die PVLS-Box wird in unmittelbarer Nähe zu den PV-Modulen im Innen- oder geschützten Außenbereich installiert und führt die DC-Hauptstrangleitungen zum Wechselrichter. Dabei erfüllt sie zusätzlich die Funktion eines Generatoranschlusskastens nach DIN VDE 0100-712.
Die Bedieneinheit PVLE-Box mit dem „Not-Aus-Schalter“ ist idealerweise an einer leicht zugänglichen Stelle - z. B. direkt im Eingangsbereich - installiert.
Die Feuerwehr soll den Strom, der von der Photovoltaik-Anlage erzeugt wird, so mit einem Handgriff abschalten können. Der Schlüsselschalter bietet laut Hersteller zusätzlichen Schutz gegen eine ungewollte Wiedereinschaltung der Anlage. So soll die Sicherheit der Feuerwehr während und nach dem Einsatz gewährleistet werden und Wartungsarbeiten gefahrlos möglich machen.
 
Bei einem Ausfall der AC-Seite, z.B. wenn das brennende Gebäude vom Netz des Energieversorgers getrennt wird, unterbricht die Schutzschaltung laut Herstellerangaben automatisch den Stromkreis und stellt die Spannungsfreischaltung der Gleichstromleitungen sicher.
Bei normalen Netzschwankungen schaltet das System nicht ab (Fault-Ride-Through), es kommt also zu keinen ungewollten Ausschaltzeiten.
Zusätzliche Melder, beispielsweise einsetzbar als Öffnerkontakte vom Wechselrichter, von einer Brandmeldeanlage oder von einem Aktor der Gebäudeautomation, können das System ebenfalls auslösen. Das System unterbricht den Stromkreis auch, wenn bereits Steuerleitungen der Anlage durch den Brand beschädigt oder unterbrochen worden sind.
 
Der Motorantrieb soll einen automatischen Wiederanlauf und eine fernbedienbare Einschaltung ermöglichen. Das PVL-X-System ist in verschiedenen Varianten, für alle gängigen Anlagenkonfigurationen erhältlich. Es ist auch bei einer bereits bestehenden Anlage nachzurüsten, z. B. als Ersatz für ein Generatorfreischalt-Gehäuse.
 
Günther Spelsberg GmbH + Co. KG
www.spelsberg.de

zuletzt editiert am 27. April 2021
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