2015-06 Gfs Sicherung von Türen in Kindergärten
GfS und WILKA haben eine Gemeinschaftslösung zur Sicherung von Türen in Kindergärten entwickelt, die aus dem WILKA Kita Schloss, der GfS EH-Türwächter (bzw. die GfS e-Bar®) und bei Bedarf einer Zutrittskontrolle besteht. (Bild: GfS)

Branche | Markt 2015-06-17T00:00:00Z Sicherung von Türen in Kindergärten

Von GfS und WILKA gibt es eine gemeinsame Lösung zur Sicherung von Türen in Kindergärten. Das WILKA Kindergartenschloss verfügt über zwei, über eine Kopplungsstange verbundene Schlosskästen. Beide Drücker wirken auf das Schloss, nicht aber auf die Bewegung des jeweils anderen Drückers. So können Erwachsene den oberen Drücker bedienen, während Kinder im Notfall den unteren mit einem GfS EH-Türwächter gesicherten Drücker oder die GfS e-Bar® betätigen.

Juni 2015. Die Anforderungen an den Haupteingang eines Kindergartens sind vielfältig. Einerseits ist der Haupteingang der primäre Flucht- und Rettungsweg, der stets für jedermann von innen begehbar sein muss. Andererseits ist der Haupteingang oft die Tür, durch die Kinder unbemerkt ins Freigelände, auf den Parkplatz oder die Straße gelan-gen und sich so selbst gefährden. Außerdem sollen Erwachsene den Kindergarten jederzeit verlassen können, ohne den Betrieb zu stören.
Eine befriedigende Lösung für alle Anforderungen gab es nach Angaben der Hersteller bislang nicht: Während sich ein Lösungsansatz auf Basis der EltVTR durch hohe Komplexität und Kosten auszeichnet, entspricht ein anderer nicht den Anforderungen der einschlägigen Schlossnormen EN 179 und EN 1125, die eine Drückerhöhe von 900 – 1100 mm vorsehen. Bei Gebäuden, in denen sich überwiegend Kinder aufhalten, sollte die Drückerhöhe sogar reduziert werden. Oftmals findet man in Kindergärten höher gesetzte Drücker, die Kinder im Gefahrenfall nicht erreichen können und daher im Gegensatz zu den normativen und baurechtlichen Anforderungen stehen.

WILKA hat für diesen Anwendungsfall nun ein spezielles Schloss entwickelt, das diesen Anforderungen gerecht werden soll. Den Entwicklern von WILKA war besonders die Einfachheit der Lösung wichtig, die keine aufwändige Elektroinstallation erforderlich machen soll. Es werden nur drei Komponenten benötigt – das WILKA Kita Schloss, der GfS EH-Türwächter (bzw. die GfS e-Bar®) und bei Bedarf eine Zutrittskontrolle.
Grundidee für die Entwicklung des WILKA Kindergartenschlosses war die Selbstrettung der Kinder aus dem Gefahrenbereich. Daher verfügt das WILKA Kindergartenschloss über zwei Schlosskästen, die über eine Kopplungsstange miteinander verbunden sind. Die patentierte Produktlösung ermöglicht, dass beide Drücker auf das Schloss, nicht aber auf die Bewegung des jeweils anderen Drückers wirken. Durch diese Konstruktion können Erwachsene jederzeit den oberen Drücker bedienen, während Kinder im Notfall den unteren mit einem batteriebetriebenen GfS EH-Türwächter gesicherten Drücker oder die GfS e-Bar® betätigen.
Das WILKA Kindergartenschloss gibt es mit der Panikfunktion E und B sowie mit dem Dornmaß 30-45 mm für ein- und zweiflügelige Türen. Dank des standardmäßigen Flachstulpes von 3 mm kann diese Produktlösung in Rohrrahmenkonstruktionen mit geringer Türluft eingesetzt werden. Die obere Drückereinbauhöhe ist variabel, kann also auf 1,60 m Höhe oder auch 1,80 m Höhe gesetzt werden. Es unterstützt die Gestaltung des Kindergartenhaupteingangs gem. EN 179 und EN 1125. Durch die Sicherung des unteren Drückers mit dem GfS EH-Türwächter bzw. durch die GfS e-Bar® soll dem unerlaubten Öffnen dieser Türen durch die Kinder vorgebeugt werden. Die Betätigung des Drückers bzw. der GfS e-Bar® ist „kinderleicht“ mit einem Handgriff und wird von einem lautstarken Alarm (ca. 95 dB/m) begleitet. Das Aufsichtspersonal wird so über die Bedienung der Türen informiert und kann schnell eingreifen.

GfS-Gesellschaft für Sicherheitstechnik mbH
www.gfs-online.com

WILKA Schließtechnik GmbH
www.wilka.de

zuletzt editiert am 27. April 2021