2016-07 Aluprof Sprossenlose Brandschutzwände
Auf Basis des Systems MB-78EI ist es möglich, innere Trennwände frei von sichtbaren vertikalen Profilen zu konstruieren. (Bild: ALUPROF)

Branche | Markt 2016-07-14T00:00:00Z Sprossenlose Brandschutzwände

ALUPROF, Entwickler von Aluminiumsystemen, nimmt transparente Brandschutzwände – sogenannte sprossenlose Wände – in sein Portfolio auf. Auf Basis des Systems MB-78EI ist es somit möglich, innere Trennwände frei von sichtbaren vertikalen Profilen zu konstruieren, ohne auf umfassenden Feuerwiderstand verzichten zu müssen.

Juli 2016. Dank durchsichtiger Module sorgen die aus diesem System konstruierten Wände laut Hersteller für eine optische Vergrößerung des Innenraumes. Gleichzeitig gewährleistet das System ein hohes Maß an Sicherheit, da es die Organisation von Brandzonen (Brandabschnitten) im Innern des Gebäudes ermöglicht und entsprechende Bedingungen für die Evakuierung von Personen schafft.
Das System erlaubt die Realisierung von Brandschutzwänden mit einer Maximalhöhe von 3,60 m. Die Module können eine Breite von bis zu 1,50 m erreichen. Keine Einschränkungen gibt es in Bezug auf die maximale Länge der Wand. Die Fugenbreite zwischen den Glasscheiben beträgt 4 mm und ist mit einem aufquellenden Brandschutzmaterial sowie unbrennbarem Silikon, das in den Farben Schwarz, Grau und Weiß erhältlich ist, gefüllt. Die Lösung wurde für die zwei Feuerwiderstandsklassen EI 30 und EI 60 entwickelt und vom Institut für Bautechnik (ITB) geprüft.

2016-07 Aluprof Sprossenlose Brandschutzwände
(Bild: ALUPROF)

"Moderne Brandschutzlösungen müssen stets auch modernen Raumkonzepten genügen, wie sie etwa in Open Space Büroflächen zum Einsatz kommen. Dank unserer auf dem System MB-78EI basierenden Lösung für großformatige Brandschutzwände ohne sichtbare vertikale Profile bieten wir Planern größtmöglichen Gestaltungsspielraum, ohne dabei Einbußen in Sachen Sicherheit in Kauf nehmen zu müssen", erklärt Elizabeth Dziubak, Chief Architect bei ALUPROF.

ALUPROF S.A.
www.aluprof.eu

zuletzt editiert am 27. April 2021