Ein Brandschutzkonzept mit Bauplänen, einem gelben Schutzhelm und einem Zollstock auf einem Schreibtisch.
Quelle: RM Rudolf Müller Medien

Workshop Deep Dive: Notwendige Angaben zur Anlagentechnik im Brandschutzkonzept

29.01.2027 - Hilti Akademie, Kaufering

Im Mittelpunkt dieses Deep Dives steht nicht nur die Abgrenzung zwischen Brandschutzkonzept und Fachplanung. Gemeinsam mit zwei Top-Dozenten erarbeiten Sie, welche Angaben zur Anlagentechnik zwingend gemacht werden müssen, auf welcher fachlichen und rechtlichen Grundlage sie beruhen, wo Sie die dafür nötigen Informationen finden und wie Sie diese im Konzept präzise und prüfsicher formulieren. 

Der Workshop richtet sich an Praktiker:innen, die ihre Konzepte im Hinblick auf die Anlagentechnik fachlich vertiefen, rechtssicherer gestalten und in der Zusammenarbeit mit Fachplaner:innen sowie Prüf-Sachverständigen auf ein klareres und belastbareres Niveau bringen wollen. 

Sie erhalten die Gelegenheit, in kleiner Gruppe und mit starkem Praxisbezug zu diskutieren, welche Inhalte im Konzept zwingend erforderlich sind, welche Angaben sinnvoll sind – und was bewusst nicht hineingehört. Ziel ist es, Konzeption und Planungstiefe zu schärfen, Nachforderungen zu reduzieren und die Schnittstellen im Projekt sauber zu definieren.

Was erwartet Sie?

Sie gewinnen Klarheit darüber,

  • welche konkreten Angaben zur Anlagentechnik zwingend Bestandteil eines Brandschutzkonzepts sind,
  • auf welche Regelwerke, Vorgaben und Planungsunterlagen Sie sich stützen können,
  • wo Sie die nötigen Informationen im Projektverlauf gezielt beschaffen,
  • wie Sie die Anforderungen im Konzept eindeutig, konsistent und prüffähig formulieren,
  • wie Sie den notwendigen Detaillierungsgrad definieren und Schnittstellen zu Fachplanung und Ausführung sauber beschreiben,
  • wie Sie typische Kritikpunkte von Prüfer:innen und Behörden vermeiden
  • was in die Fachplanung der Technischen Ausrüstung gehört.

Für den Deep Dive gibt es eine begrenzte Teilnehmerzahl – sichern Sie sich frühzeitig Ihre Teilnahme!

Für wen ist der Deep-Dive geeignet?
Brandschutzplanerinnen und -planer, Prüfingenieure und Prüfsachverständige für Brandschutz oder TGA sowie erfahrene Brandschutzfachplaner:innen, die ihre Konzepte in der Tiefe schärfen möchten und erfahrene Fachplaner:innen der Technischen Ausrüstung, die ihre Fachplanungen bezüglich der Schnittstellen zum Brandschutz verbessern wollen.

Anerkennung der Kammern
Die Anerkennung der Fachtagung als Fortbildung ist bei verschiedenen Architekten- und Ingenieurkammern beantragt.


Programm

Der Workshop ist bewusst interaktiv angelegt: Sie diskutieren konkrete Fragestellungen aus der Praxis und besprechen Fallbeispiele und Auszüge aus Brandschutzkonzepten. Sie arbeiten gemeinsam in der Gruppe an der Optimierung praxistauglicher Formulierungsansätze und  Formulierungsbausteine. Die begrenzte Teilnehmerzahl ermöglicht intensiven Austausch, gezielte Rückfragen und unmittelbare Übertragbarkeit in Ihre tägliche Arbeit.

Aus dem Inhalt:

  • Fortschreibung der Entwurfsplanung in ihrer Darstellung in den Bauvorlagen mit Abgrenzung in den Bauvorlagen zwischen Brandschutznachweis und Anlagentechnik sowie Formulierungsvorschläge für den Brandschutznachweis am Beispiel folgender Technischer Anlagen:
    - Brandmelde- und Alarmierungsanlagen
    - Löschanlagen (z. B. Sprinkler, Gaslöschanlagen, Wandhydranten)
    - Entrauchung und Rauchfreihaltung (Öffnungen, Entrauchungsanlagen und Druckbelüftungsanlagen)
    - Sicherheitsstromversorgung, Sicherheitsbeleuchtung und Leitungsanlagen (Bemessungsbetriebsdauer und Funktionserhalt)
  • Erwartungshaltung von Prüfingenieuren und Genehmigungsbehörden
  • Bereitzustellende Unterlagen für Prüfsachverständige der Technischen Ausrüstung

Zeitplan:

ab 08:30 Uhr: Akkreditierung der Teilnehmenden

ab 09:00 Uhr: Besuch der Fachmesse

10:00 Uhr: Beginn des Workshops

Es finden Kaffeepausen sowie eine Mittagspause statt.

Der Workshop endet gegen 15:30 Uhr.


Referenten

Ein Mann in einem blauen Anzug und weißem Hemd lächelt in die Kamera.
Prof. Dr.-Ing. Jens Upmeyer

Geschäftsführender Gesellschafter der Hagen Ingenieurgesellschaft für Brandschutz, ö.b.u.v. Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz, Prüfingenieur für Brandschutz, Prüfsachverständiger für Bautechnische Nachweise des Eisenbahn-Bundesamtes

Dipl. Ing. (FH) Frank Lucka

hat einen Abschluss als MEng. (VDI) und ist Geschäftsführer des Sachverständigenbüro PVT mbH Prenzlau. Er ist Nachweisberechtigter für Brandschutzplanung und ö.b.u.v. Sachverständiger für Heizungstechnik, Prüfsachverständiger für sicherheitstechnische Gebäudeausrüstung auf allen Fachgebieten sowie Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz. Er ist außerdem als Dozent tätig und engagiert sich in Prüfungsausschüssen sowie verschiedenen Fachgremien.


Anfahrt & Unterkunft

Veranstaltungsort bei Hilti in Kaufering
Wir sind zu Gast bei Hilti in Kaufering bei München – einem der führenden Industriepartner im Brandschutz. Ein Veranstaltungsformat, das Brandschutz nicht nur im Vortragssaal vermittelt, sondern im realen industriellen Umfeld erlebbar macht.

Anreise und Übernachtung
Wir haben für Sie im Vienna House Easy by Wyndham Landsberg ein Zimmerkontingent vom 28.-29.01.2027 zum Abruf gebucht. Der Preis beträgt EUR 98,- p.P. inkl. Frühstück. Mit dem Stichwort „Brandschutztag Bayern“ können Sie die Zimmer nach Verfügbarkeit bis zum 03.12.2026 unter folgendem Kontakt buchen: Tel. 0819192900 & info.landsberg@lombard-hotels.com 

Sie möchten Ihren Aufenthalt gerne über das Wochenende verlängern? Das Hotel bietet Ihnen vom 29.-30.01.2027 einen Spezialpreis von EUR 85,- inkl. Frühstück im Einzelzimmer und EUR 105,- inkl. Frühstück im Doppelzimmer an.  Zudem übernimmt das Hotel die Parkkosten in Höhe von EUR 5,-. Wichtig: Dieses Angebot gilt auf Anfrage und nach Verfügbarkeit.

Folgende Ausflüge sind zu empfehlen:- bayerische Seen wie Ammersee (20 min) und Starnberger See (50 min)- Königschlösser in Füssen (60 min)- Augsburg (30min) oder München (50 min)


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