Die „VdS 2098 – Richtlinien für Planung und Einbau von RWA“ wurde jetzt vollständig überarbeitet neu herausgegeben. Die VdS-Ergänzungen umfassen beispielsweise Hinweise zu Rauchschürzen und Ansteuerung sowie zur Zwischendeckenentrauchung. Technische Änderungen waren auch im Bereich Zuluft oder bei Rauchabschnittsvergrößerungen nötig.
Januar 2013. Die größte Gefahr für Menschenleben sind im Brandfall nicht Flammen, sondern der hochgiftige Rauch. In verrauchten Räumen bedeuten schon wenige Atemzüge Bewusstlosigkeit und die Verätzung der Lungen. Zusätzlich kontaminiert und korrodiert der toxische Rauch alle Geräte und Güter im Umkreis sowie die komplette Gebäudehülle. „Ein einziges Kilo Kunststoff erzeugt bei Verbrennung bis zu 2.500 Kubikmeter hochgiftiger Rauchgase“, warnt Alwine Hartwig, Brandschutz-Ingenieurin bei VdS (Vertrauen durch Sicherheit). „Rauch- und Wärmeabzugsanlagen, die Rauch und auch die in den Gasen gespeicherte Hitze automatisch aus Gebäuden entfernen, werden deshalb immer öfter nicht nur von Sicherheitsverantwortlichen, sondern auch bauaufsichtlic h gefordert.“
Die „VdS 2098 – Richtlinien für Planung und Einbau von RWA“ wurde jetzt vollständig überarbeitet neu herausgegeben. „Die VdS 2098 baut auf der DIN 18232-2 auf und wurde um VdS-Anforderungen erweitert. Zum einfacheren Verständnis ist der DIN-Teil in schwarz gehalten, die VdS-Empfehlungen in blau“, erklärt Hartwig. Anwender erhalten also zur VdS 2098 auch die DIN 18232-2 gleich mit dazu. VdS-Ergänzungen umfassen beispielsweise Hinweise zu Rauchschürzen und Ansteuerung sowie zur Zwischendeckenentrauchung. Technische Änderungen waren auch im Bereich Zuluft oder bei Rauchabschnittsvergrößerungen nötig. Die neuen Richtlinien sind unter
www.vds-shop.de
erhältlich.
VdS Schadenverhütung GmbH
www.vds.de