Deckblatt der Richtlinie VdS 3897 'Brandmeldesysteme mit Bestandteilen, die Hochfrequenz-Verbindungen nutzen – Anforderungen und Prüfmethoden'
Quelle: VdS

Recht

09. May 2022 | Teilen auf:

VdS-Richtlinien für funkbasierte Brandmeldesysteme

Die bisherigen internationalen Standards für Brandmeldekomponenten, welche mittels Hochfrequenz-Verbindungen kommunizieren, berücksichtigen nicht die Verlässlichkeit im Gesamtsystem, erklärt VdS – und hat diese Lücke mit den kostenlos verfügbaren Richtlinien VdS 3897 geschlossen.

Schneller und einfacher zu installieren – aber in Funkwellenkommunikation nutzende Brandmeldesysteme lässt sich eben auch potenziell "dazwischenfunken", erklärt VdS. Zwar existieren laut VdS für die Absicherung einzelner Hochfrequenz-Produkte internationale Normen (u.a. EN 54-25), doch noch keinerlei Standards für die entscheidende Interaktion im Gesamtsystem. VdS hat die gängigen Vorgaben gebündelt, spezifiziert sowie praxisgerecht erweitert und unterstützt so Hersteller wie Nutzer mit den ersten Richtlinien für funkbasierte Brandmeldesysteme.

"Eines unserer vielen Alleinstellungsmerkmale ist die Zertifizierung des verlässlichen Zusammenspiels der verschiedenen Komponenten. Denn nur ein jederzeit funktionierendes System rettet Menschenleben und ganze Standorte sicher vor Feuer und Rauch", betont Rafael Bernsdorf, Leiter der VdS-Brandmeldelaboratorien für Sonderprodukte. "Für die optimale Wirksamkeit von Funk-Übertragungswegen bieten wir zum kostenlosen Download präzise und geprüfte Hilfestellungen – auf kompakten 19 Seiten, auch im Zusammenwirken mit drahtgebundenen Bestandteilen."

Die Richtlinien VdS 3897:2022-02, "Brandmeldesysteme mit Bestandteilen, die Hochfrequenz-Verbindungen nutzen – Anforderungen und Prüfmethoden", sind neben der kostenpflichtigen Printversion kostenlos zum Download auf vds-shop.de erhältlich. Sie ergänzen die Anforderungen der VdS 2489 für Komponenten.

vds.de

zuletzt editiert am 25.05.2022