Das IFS (Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer e.V.) führt etwa 2000 Brandursachenermittlungen pro Jahr durch. Nun wurde die Statistik zu Brandursachen für das Jahr 2025 veröffentlicht.
Im Wesentlichen werden vom IFS Brände untersucht, die erhebliche Schäden in und an Gebäuden verursacht haben. Die Untersuchungsergebnisse werden vom IFS in ihrer Schadendatenbank gesammelt und statistisch ausgewertet. Hieraus resultiert die Brandursachenstatistik, die jährlich mit einer Auswertung der vergangenen zehn Jahre veröffentlicht wird.
Die relative Verteilung der Brandursachen ist über die Jahre hinweg annähernd stabil. Elektrizität und menschliches Fehlverhalten führen die Statistik dabei als Brandursachen an, gefolgt von sonstigen bzw. ubekannten Ursachen, Überhitzung und Brandstiftung. Bereits im vergangenen Jahr hatte das IFS auf die steigende Zahl von Brände durch Li-Ionen-Akkus über die letzten Jahre hingewiesen. In der Datenbank sind sie mittlerweile als typisches Schadenbild deutlich erkennbar und der Trend zeigt weiterhin steigende Fallzahlen, erklärt das IFS.
Die Auswertungen basieren auf detaillierten Untersuchungen durch das technische Fachpersonal des IFS. Nach welchen Gesichtspunkten die Beauftragung erfolgt, bestimmen die Auftraggeber. Insofern ist die Statistik nicht repräsentativ für das gesamte Schadengeschehen.
Das Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung ist eine Institution der öffentlichen Versicherer. Das IFS untersucht Schadensfälle und erarbeitet Maßnahmen zur Schadenverhütung.
Eine Info zur Brandursachen-Statistik 2025 gibt es auch auf der Webseite des IFS zum Download.
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